Pressemitteilung Mobilitätskonzept im Finale

Ansicht Mobilität im Schumacher Quartier

17.09.2021 | Onlineredaktion Berlin TXL

Berlin TXL – Mobilitätskonzept im Finale um den Deutschen Ingenieurpreis Straße und Verkehr

Berlin, 17. September 2021 – Die Tegel Projekt GmbH hat es mit dem Mobilitätskonzept für das Schumacher Quartier unter die drei Finalisten im Bereich „Neue Mobilität“ des Deutschen Ingenieurpreises Straße und Verkehr 2021 geschafft. Geschäftsführerin Gudrun Sack nahm die Nominierungsurkunde der Bundesvereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure (BSVI) in Koblenz entgegen und gratulierte der Interlink GmbH für das Projekt „TaBuLa – Testzentrum für autonom verkehrende Busse im Kreis Herzogtum Lauenburg“ als Preisträgerin dieser Kategorie.

Im östlichen Teil des früheren Flughafens Tegel entsteht in den kommenden Jahren ein 48 Hektar großes und nahezu autofreies Wohnquartier für mehr als 10.000 Menschen, dazu Büros, Einzelhandel, Dienstleistungen und Bildungseinrichtungen. Das ganzheitliche Konzept gilt als beispielgebend für die Planung innovativer und umweltfreundlicher Stadtquartiere und integriert ein Mobilitätskonzept, das auf zu Fuß Gehende, Radfahrende, Sharing-Modelle, autonome Shuttles und die Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr setzt. Vorbildhaftigkeit und Originalität waren ausschlaggebende Kriterien für die Entscheidung der Jury, die Tegel Projekt GmbH als eine von drei Finalist*innen in der Kategorie „Neue Mobilität“ zu nominieren. Insgesamt waren in diesem Jahr 58 Bewerbungen für den Preis eingegangen.

Gudrun Sack, Geschäftsführerin der Tegel Projekt GmbH: „Wir freuen uns außerordentlich über die Nominierung und die damit verbundene Anerkennung. Gemeinsam mit dem Team der Ingenieurgesellschaft Hoffmann-Leichter ist uns ein Konzept gelungen, das den öffentlichen Raum und seine Verkehrswege vollkommen neu denkt und nicht das Auto, sondern den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Statt einzuschränken, machen wir vielfältige Angebote und wollen so zeigen, dass multimodale Mobilität für alle und in jeglicher Hinsicht Vorteile bringt.“

Zentrale Bausteine des Konzepts sind die Mobility Hubs an den Rändern des Quartiers, die Orte des Umsteigens auf andere Verkehrsmittel sind und neben Kfz-Stellplätzen diverse Services – von der Paketstation bis zur Reparaturwerkstatt – bereithalten. Da allen Bewohnerinnen und Bewohnern, deren Gästen und den Beschäftigten im Quartier eine umfassende Carsharing-Flotte zur Verfügung steht, können auch autofreie Haushalte bei Bedarf einen Pkw nutzen. Ziel ist es, dass der Verzicht auf ein eigenes Auto die Mobilität in keiner Weise einschränkt. 

Das Quartier ist an den ÖPNV sowie an Radschnellwege angebunden und kann durch ein Mikro-Bus-System ergänzt werden. Ein Schwerpunkt liegt zudem auf der Stärkung der Nahmobilität, was heißt, dass im Quartier Geschäfte, Gastronomie, der Bildungscampus oder Freizeitangebote durch ein engmaschiges Wegenetz bequem zu Fuß erreicht werden können.

Die Bundesvereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure verleiht den Deutschen Ingenieurpreis Straße und Verkehr alle zwei Jahre. Die Auszeichnung ehrt in den Kategorien „Baukultur“, „Innovation | Digitalisierung“ und „Neue Mobilität“ besonders zukunftsfähige und richtungsweisende Ingenieurleistungen sowie Projekte der Straßenplanung und des Straßenbaus. Schirmherr ist Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer.

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